Der Begriff "Coach" kommt aus dem Englischen und bedeutet ursprünglich Kutscher. Heute wird der Begriff "Coaching" vor allem in Sport und Wirtschaft verwendet. Darunter wird eine zeitlich begrenzte, partnerschaftliche Begleitung und Unterstützung von Einzelpersonen oder Gruppen im beruflichen Kontext verstanden.
Der Coach unterstützt den Coachee (= Klient) bei der Entwicklung eigenständiger Lösungen. Der wesentliche Unterschied zur Beratung besteht also darin, dass ein Coach im Gegensatz zum Berater keine konkreten Ratschläge erteilt. In erster Linie ist Coaching eine Prozessberatung und keine Fachberatung. Verfügt der Coach jedoch über entsprechende Branchenerfahrung und Fachkompetenz, so kann er sein Expertenwissen sinnvoll und hilfreich in den Coaching-Prozess einfließen lassen.
Im Unterschied zu einer Therapie richtet sich Coaching an gesunde Personen.
Ein Training zielt auf den Erwerb bestimmter Verhaltensweisen ab, Zum Beispiel beim Bewerbungs- oder Kommunikationstraining.
Je nach individuellem Bedarf lassen sich Beratung, Coaching und Training sinnvoll miteinander kombinieren.
Inzwischen lassen sich nicht nur gestandene Manager coachen, sondern zunehmend auch Menschen, die sich beruflich weiterentwickeln möchten - unabhängig von Ihrem beruflichen Status. Um die heutigen Anforderungen des Arbeitsmarktes zu erfüllen, hilft Coaching dem Einzelnen sich besser zu positionieren.
In der Regel sind bei Privatpersonen Coaching-Leistungen als Werbungskosten steuerlich absetzbar (§9und 19 ESTG). Schüler und Studenten erhalten 10% Rabatt. Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber bzw. Ihrer Agentur für Arbeit über die Möglichkeit einer Finanzierung, denn auch sie profitieren von Ihrem persönlichen Coaching bei Karriere².
Im Erstgespräch klären wir die Rahmenbedingungen einer möglichen Zusammenarbeit ab. Sie teilen uns Ihr Anliegen mit und wir machen Ihnen ein unverbindliches Angebot. Dieses beinhaltet die empfohlenen Interventionsmöglichkeiten, den Modus in welchen Abständen wir uns treffen werden und die Honorarregelung.
Wir legen gemeinsam fest, woran wir erkennen können, dass wir erfolgreich gearbeitet haben. Danach sollten Sie noch nachdenken, ob der Coach die geeignete Person für Ihren Prozess ist - denn eine gute Kommunikation ist entscheidend für den Erfolg eines Coachings. Wenn wir Ihr Einverständnis haben, können wir den Coaching-Prozess starten und konkrete Termine vereinbaren.
Zu Beginn jedes Termins klären wir, ob wir im Hinblick auf den Gesamtprozess noch auf dem richtigen Weg sind.
Im Durchschnitt reichen bei konkreten Themenstellungen 3 - 5 Sitzungen. Generell gilt: Sie entscheiden, wie viele Coaching-Sitzungen Sie insgesamt brauchen, um Ihr Ziel zu erreichen.
Rechtlich: nein, moralisch: ja.
Da ein seriöser Coach von seinem guten Ruf lebt und Vertrauen beim Coaching von zentraler Bedeutung ist, sollte seine Verschwiegenheit selbstverständlich sein.
Der Coach hat je nach Bedarf und Spezialisierung verschiedene Coaching-Methoden zur Auswahl. Sinnvolle Methoden können Systemische Fragetechniken, Ressourcenanalyse und Potentialanalyse, Konstruktives Feedback, Rollenspiele mit Videoanalyse, Visualisierungen etc. sein.
Coaching erfordert immer aktive Zusammenarbeit und erreicht dann seine Grenze, wenn der Coachee nur passiv Patentrezepte und schnelle Lösungen erwartet. Das Ziel von Coaching ist Selbstständigkeit und Eigenverantwortung.
Vor allem Lebens- und Berufserfahrung, betriebswirtschaftliches Verständnis, eine fundierte Ausbildung, ein guter Ruf, Klarheit und Transparenz im Vorgehen, Einfühlungsvermögen und Bereitschaft zur Auseinandersetzung zählen zu den Eigenschaften eines guten Coachs. Wesentlich für eine gute Zusammenarbeit ist auch, dass Ihnen Ihr Coach sympathisch ist und Sie das Gefühl haben, ihm vertrauen können.