Karriere-Knigge
Gutes Benehmen ist eine Frage des Stils.Die nachfolgenden Benimmregeln aus dem Karriere-Knigge sollten Sie stets beherzigen.
Grundregeln
- Klopfen Sie immer an, bevor Sie eintreten und fragen Sie, ob Sie stören.
- Gehen Sie rücksichtsvoll mit der Zeit anderer um.
- Vermeiden Sie Kraftausdrücke und Wutausbrüche vor anderen.
- chauen Sie sich beim Entgegennehmen einer Visitenkarte diese freundlich und interessiert an.
- Auch Frauen sollten sich bei der Begrüßung erheben.
- Der Ranghöhere reicht zuerst die Hand und darf das Du anbieten. Je höher die berufliche Position, desto selbstverständlicher wird gutes Benehmen erwartet.
- Beim Geschäftsessen sollten Sie sich mit Ihrer Wahl an die anderen anpassen. Alkohol ist erlaubt, sofern Sie bei einem Glas bleiben.
- Wenn Sie neu sind im Unternehmen vermeiden Sie den Satz "In meiner alten Firma...", erkunden Sie die Sitten und Gebräuche, Regeln und Normen Ihrer neuen Firma.
- Feiern Sie Ihren Einstand nicht gleich am ersten Tag, sondern nach der Probezeit.
- Achten Sie die Privatsphäre ihrer Kollegen und denken Sie daran: Schreibtische sind Reviere!
- Achten Sie die Distanzzone von etwa einer Armlänge.
- Sie müssen nicht zu jedem Umtrunk gehen. Sie sollten sich aber persönlich entschuldigen, wenn Sie keine Zeit haben.
- Grüßen Sie, wenn Sie den Aufzug betreten und verabschieden Sie sich beim Aussteigen.
Beim Telefonieren
- Vermeiden Sie "Dafür bin ich nicht zuständig." Nennen Sie den Namen des Kollegen, der sich um Ihren Gesprächspartner kümmern wird. Kündigen Sie an, dass Sie den Anruf gleich weiterleiten werden. Drücken Sie das Gespräch nicht einfach weg, sondern informieren Sie den Anrufer stets über das, was mit ihm passiert. Mit ein paar freundlichen Worten angekündigt lässt sich sogar die Warteschleife besser ertragen.
- Halten Sie nicht die Hand über die Muschel. Halb verständliches Gemurmel wirkt meist so, als würde negativ über den Anrufer gesprochen.
- Wenn Sie einen wichtigen Anruf erwarten, sollten Sie Ihr Handy nur dann anstellen, wenn es mit einem Vibrations-Alarm ausgestattet ist. Geben Sie keine Erklärungen ab, das stört mindestens so wie das Klingeln. Verlassen Sie diskret den Raum, um den Anruf entgegenzunehmen.
E-Mails
- E-Mails sollten Sie schnell beantworten, sonst schicken Sie einen kurzen Zwischenbescheid.
- Sollten Sie ein paar Tage nicht da sein, richten Sie sich eine automatische Abwesenheitsinformation mit dem Namen Ihrer Vertretung ein.
- Geben Sie sich auch beim Verfassen einer E-Mail Mühe und vergessen Sie nicht, die Betreff-Zeile auszufüllen!
- Weitere Dont's: Grossbuchstaben, Abkürzungen und Smileys.
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